Lipstick and Laptop

by Helen

im Januar macht man sich ja immer Plänchen – also zumindest ich gucke mal grob was für fixe Termine es gibt und was ich noch alles machen will und wie ich das unter einen Hut bekomme. Ein Fixpunkt ist hier immer ein Wochenende im Liverpool bei einer lieben Freundin. Also wenn es euch beruflich wie privat dort mal hinverschlägt könnt ihr euch freuen. Ich geniesse die Zeit dort immer in vollen Zügen. Und daran lasse ich euch natürlich in unserer Business Trip Tipp Seite teilhaben. Hier gehts zu den Business Trip Tipps Liverpool.

by Helen

Helen meldet sich aus dem Urlaub zurück. Seit heute bin ich wieder in Amt und Würden – also so richtig. Freitag waren wir zwar schon auf Führungskräfteklausur aber das war so entspannt im Hotel mit Latte Macchiato und Kuchen und leckerem Menü am Mittag, das zählt noch gar nicht so richtig als arbeiten. Ich finde die Winterpause ja echt toll. In meinem Konzern ist da fast jedes Jahr eine sehr lange Betriebsruhe und mich entspannt das so immens zu wissen, es passiert nichts während ich weg bin. Keine Mailflut, keine Katastrophen, keine 1000 Termine. Alle haben frei, alle sind weg und ich starte mit einem Posteingang von süßen 40 ungelesenen E-Mails – Entspannung pur. Außerdem fangen fast alle erst heute wieder an – und der Terminkalender ist noch schön leer!
In diesem Sinne: Liebe Grüße von einer entspannten Helen und einen guten Start in 2015 – das wird ein Top Jahr!

by Helen

Im Moment arbeite ich sehr, sehr viel. Jammer, Heul, Mecker….

Was aber mein Leben gerade so richtig nervig macht ist der unberechenbare “Großstadt” Verkehr. Jeden Morgen und jeden Abend noch dieser Willkür-Faktor namens Stau. Kann das mal jemand abschalten? Dann noch Bahnstreik -  da wird es dann richtig lustig,  jeder steigt dann auf die Straße um. Und die ist noch voller als sonst. Da bleibt nur eines: ich verlagere morgens schon mein Badezimmer ins Auto und fahre regelmäßig mit der Schminktasche auf dem Beifahrersitz. An der ersten Ampel kommt dann der Puder drauf, an der zweiten der Lidschatten und an der dritten Mascara. (Übersetzung für unsere männlichen Leser: Jup, das kommt alles ins Gesicht)

Und Abends nutze ich den Stau, um mal wieder mit allen lieben Leuten zu telefonieren, die ich länger nicht gesprochen habe. Damit mein Sozialleben wenigstens nicht komplett unter der momentanen Arbeitslast zusammenkracht.

In diesem Sinne: Wochenende!!!!!

… wir waren alle mehr als urlaubsreif und haben uns eine Pause gegönnt. Urlaub genossen, neue Bloginhalte diskutiert, eine neue Webpage ist im Design – all dies ist in Mache und möchten wir in den nächsten Monaten umsetzen, mit euch Teilen. Next steps for Lipstick & Laptop.

Wir freuen uns auf einen schönen Herbst mit euch.

Herzliche Grüße, die L&L Damen

by Helen

Ich bin so urlaubsreif.

Ich bin soooo uuuuurlaubsreif!!!

Woran ich das merke: Wenn morgens der Wecker klingelt, schaffe ich es fast nicht meine Augen aufzubekommen. Und wenn im Meeting jemand aus der Reihe tanzt werde ich noch viel schneller ungeduldig als sonst. So geht das nicht weiter… Daher melde ich mich ab für zwei entspannende Wochen!

Oder wie mein Chef heute meinte: “Helen hat Jeans an, die ist schon im Urlaubsmodus”

In diesem Sinne – hasta la vista, au revoir und bis ganz bald!

by Helen

Höher, schneller, weiter – Grenzen das gibt es doch nur für die Anderen. So oder so ähnlich lief mein (Berufs-)Leben bisher ab. Ob im Studium, später im Jobeinstieg, bei der ersten Führungsposition oder jetzt nach fünf Jahren als Führungskraft – keine Herausforderung war vor mir sicher. Egal, ob ich am Wochenende durcharbeite, weil ich an meiner Doktorarbeit bastle, einen Vortrag halte oder Workshops für Studenten veranstalte. Mal eben für ein halbes Jahr auf einen anderen Kontinent? Alles kein Problem für mich.

Genau wie Cloe gestern schrieb: Es muss aber von Herzen kommen und Spaß machen. Und in letzter Zeit beschleicht mich immer öfter der Gedanke, ob es mir die Einschränkung im Privatleben wert ist, die nächste große Herausforderung anzunehmen. Beispielsweise schlug mir eine sehr geschätzte Kollegin auf der nächst-höheren Ebene vor, an einen internationalen Standort zu gehen. Sehr attraktive Stelle. Sie kennt den Standortleiter. Leider passt das bei mir privat überhaupt nicht gerade. Und so schlug ich die Möglichkeit aus. Und erntete von ihr einen – wie ich interpretierte ;-) – mitleidigen Blick. Und wisst ihr was – genauso hätte ich auch reagiert, wenn mir eine jüngere Frau erklärt hätte, dass sie wegen dem Privatleben eben nicht ein Jahr nach Timbuktu geht. Aber gleichzeitig spüre ich gerade meine eigenen Grenzen und dass ich diese für mich mittlerweile klarer ziehe. Auch wenn das bedeutet, dass ich nicht mehr jeden Sprung sofort mitmache. Gleichzeitig gewinne ich auch Gelassenheit und verfolge meine Ziele strategischer. Über den Seitenblick geärgert habe ich mich trotzdem… aber ich stehe zu meinem Bauchgefühl.

by Helen

Es ist “Tag der Arbeit” und ich habe frei!

Allen denen es genauso geht wünsche ich schönes Ausschlafen, Faulenzen, Spazieren gehen, gutes Buch lesen, Kuchen essen, Cup Cakes backen, mit Freunden quatschen, Hunde streicheln, (hoffentlich) Sonne tanken, lecker Kochen und alles nicht so stressig nehmen!

by Helen

Vor ein paar Wochen habe ich euch ja über „den Neuen“ berichtet. Mittlerweile ist etwas Bewegung in die Sache gekommen und er hat endlich seine neuen Untertanen – sprich mich und meine Kollegen – zu einem Kennenlern-Termin und einem halb-tägigen Workshop eingeladen. Ich war auch nicht untätig und habe mich selbst zu einem spontanen Mittagessen mit ihm und ein paar weiteren Kollegen eingeladen – dreist aber kam gut an ;-) .

Dennoch ist so eine Umstrukturierung immer zäh. Der alte Chef interessiert sich nicht mehr so richtig für einen. Bzw. er ist schon beschäftigt damit an einem „Leben nach uns“ zu basteln und seine neue Struktur und AKVs aufzubauen. Der Neue ist einfach noch mit Übergabe und Altthemen beschäftigt und alles dauert. Mittlerweile ist der finale Termin für die Umstrukturierung nochmals – wegen formaler Problemchen – nach hinten geschoben worden. Und für mich heisst das: wieder ein paar Wochen mehr, in denen ich in der Luft hänge. Ohne richtigen Chef. Früher hätte ich das total doof gefunden und wäre in kopflose Aktionismus gefallen. Heute denke ich: Toll, endlich mal Zeit, in Ruhe ein paar Themen zu sortieren, ausgedehnt (Netzwerk) Mittagessen zu gehen und früh Feierabend zu machen. Und gutes Wetter ist auch noch, was ein Glücksfall! Oder wie Cloe sagt TTV: Täuschen, Tarnen, Verpissen! Auf geht’s!

by Helen

…mal ein ganz anderes Thema. Klamotten! Normalerweise bin ich immer in Hosenanzug + Bluse unterwegs. Im Winter gepaart mit Schal und Mantel – alles im Business Stil versteht sich. Cloe schüttelt immer den Kopf über mich, weil ich so gut wie nie ein Kleid oder Rock anziehe (in der Freizeit aber ständig). Darüber erzähl ich aber vielleicht ein anderes Mal ;-) .

Jedenfalls war ich am Wochenende Skifahren. Wir sind morgens in aller Frühe aus dem Hotel aufgebrochen und natürlich stiefele ich in Skijacke los und vergesse besagten Business Mantel. Das musste ich dann heute Morgen mit Erschrecken feststellen. (Und obwohl ja heute schon wirklich Frühling ist – so ganz ohne Jacke brrr dafür ist es noch zu kalt). Lange Rede kurzer Sinn ich zog also meine Sportjacke über den Anzug. Sie ist schwarz und dezent – aber ganz klar eine Sportjacke. Und wisst ihr was kombiniert mit einem eleganten Schal find ich mich trotzdem richtig dynamisch. Insofern sollte ich mal öfter meine Garderobe etwas auflockern und vielleicht doch ein bisschen mehr von meinem privaten Stil in meine „Arbeitsmontur“ einfließen lassen.

by Cloe

Man muss nicht immer den schweren beruflichen Weg gehen. Das kann man jedoch nicht immer planen. Man startet als junger Mensch seinen Berufsweg – geplant oder eben reingestolpert. Den ersten Job nach Ausbildung oder Studium haben wir durch eine Abschlussarbeit und dann in der Firma geblieben, erhalten, durch reguläres Bewerben am Markt, Netzwerken, vielleicht durch Papa vermittelt oder sonst wie anderweitig bekommen. Ob wir genau da hin wollten oder nicht. Bei Bewerbung kam es nochmal auf die Wirtschaftslage, die Anforderungen des Unternehmens an und das, was man selber bietet. Ob dann die Position, das Unternehmen, die Branche und die Stadt in der man gelandet ist, nun gefällt, merkt man oft erst später.

Wer als Frau vielleicht in einem Extrem der „Frauen-Seltenheit-Branche“  (konservative und z.B. technisch orientierte) landet, hat es unter Umständen schwerer, muss mehr kämpfen und mit Widerständen rechnen, die es in anderen Unternehmen durch eine gesunde Weiterentwicklung schon länger nicht mehr gibt. Das bedeutet den schweren Weg zu gehen, wo es doch woanders leichter wäre. Es gibt ebenso länderspezifische Unterschiede – z.B. ist die USA eher wettbewerbsorientiert, ob nun eine Frau oder ein Mann die top Zahlen liefert, ist hier eher sekundär. Auch die skandinavischen Länder leben vielen anderen Europäern – oft mit einer Generation Vorsprung – eine viel ausgeglichener Chancengleichheit mit angepassten infrastrukturellen Aspekten wie z.B. der Kinderbetreuung vor. Gesellschaftlich bereits selbstverständlich. An dieser Stelle also der Hinweis sich alle Aspekte eines neuen Jobs anzusehen – schwerer oder einfacher Weg als Frau? Entwicklungshilfe oder freier Weg Erfolge zu generieren?

Forbes hat hier aktuell die „10 besten Unternehmen für Frauen in 2014 gekürt. Diese Liste lohnt es sich anzuschauen und sich ein Bild zu machen, von Unternehmen und dessen Rahmenbedingungen.