Lipstick and Laptop

by Cloe

In einem meiner letzten Einträge habe ich über die Prägungen unserer Kindheit gesprochen, es ging um Leitsätze, die männliche und weibliche Rollenbilder erziehen. Diese werden auch tagtäglich von Mitarbeitern in den Job mit reingebracht und vor Ort unbewusst ausgelebt. Zwischen Mann und Frau herrschen daher hier so einige Missverständnisse, wie ich in meinem Business Alltag beobachten kann. Das Business ist noch sehr stark durch „Männer-Regeln“ geprägt. Diese werden durch weibliche Instinkte und Rollenverhaltensmuster für viele Männer ins Wanken gebracht, die Spielregeln sind oft nicht mehr eindeutig. Erst wenn ein Unternehmen – und die gibt es natürlich bereits in einigen Ländern und Branchen – sich intensiv mit den Vorteilen von Diversity (nicht nur Mann-Frau, auch alt-jung, deutsch-international, etc.) auseinander setzt und Diversity lebt, entsteht etwas ganz Bereicherndes: mehr Transparenz über die Vorteile für alle Beteiligte, ein neues Vertrauen miteinander, ein neues Verständnis untereinander und neue, angepasste Kooperationsmodelle, die sich als extrem erfolgreich erweisen. Folgenden Brief möchte ich dazu kommentarlos anhängen: Die Geschlechterprägung aus der Kindheit bringt ein junges Mädchen in einem Brief an Lego auf den Punkt - voll cool :)

„Liebes Lego-Unternehmen, mein Name ist Charlotte und ich bin 7 Jahre alt und ich liebe Lego, aber ich mag es nicht, dass es mehr Lego-Jungs und kaum Lego-Mädchen gibt. Ich war heute im Laden und habe Lego in zwei Abteilungen gesehen. Die pinke für Mädchen und die blaue für Jungen. Alles, was die Mädchen machen, ist zu Hause sitzen, an den Strand gehen und einkaufen, sie haben keine Arbeit. Die Jungs aber erleben Abenteuer, arbeiten, retten Menschen und schwimmen sogar mit Haien. Ich will, dass ihr mehr Lego-Mädchen baut. Lasst sie auch Abenteuer erleben und Spass haben, ok?! Dankeschön, Charlotte.“

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