Lipstick and Laptop

by Cloe

Man muss nicht immer den schweren beruflichen Weg gehen. Das kann man jedoch nicht immer planen. Man startet als junger Mensch seinen Berufsweg – geplant oder eben reingestolpert. Den ersten Job nach Ausbildung oder Studium haben wir durch eine Abschlussarbeit und dann in der Firma geblieben, erhalten, durch reguläres Bewerben am Markt, Netzwerken, vielleicht durch Papa vermittelt oder sonst wie anderweitig bekommen. Ob wir genau da hin wollten oder nicht. Bei Bewerbung kam es nochmal auf die Wirtschaftslage, die Anforderungen des Unternehmens an und das, was man selber bietet. Ob dann die Position, das Unternehmen, die Branche und die Stadt in der man gelandet ist, nun gefällt, merkt man oft erst später.

Wer als Frau vielleicht in einem Extrem der „Frauen-Seltenheit-Branche“  (konservative und z.B. technisch orientierte) landet, hat es unter Umständen schwerer, muss mehr kämpfen und mit Widerständen rechnen, die es in anderen Unternehmen durch eine gesunde Weiterentwicklung schon länger nicht mehr gibt. Das bedeutet den schweren Weg zu gehen, wo es doch woanders leichter wäre. Es gibt ebenso länderspezifische Unterschiede – z.B. ist die USA eher wettbewerbsorientiert, ob nun eine Frau oder ein Mann die top Zahlen liefert, ist hier eher sekundär. Auch die skandinavischen Länder leben vielen anderen Europäern – oft mit einer Generation Vorsprung – eine viel ausgeglichener Chancengleichheit mit angepassten infrastrukturellen Aspekten wie z.B. der Kinderbetreuung vor. Gesellschaftlich bereits selbstverständlich. An dieser Stelle also der Hinweis sich alle Aspekte eines neuen Jobs anzusehen – schwerer oder einfacher Weg als Frau? Entwicklungshilfe oder freier Weg Erfolge zu generieren?

Forbes hat hier aktuell die „10 besten Unternehmen für Frauen in 2014 gekürt. Diese Liste lohnt es sich anzuschauen und sich ein Bild zu machen, von Unternehmen und dessen Rahmenbedingungen.

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