Lipstick and Laptop

by Cloe

… ist die Frage, die ein mir für mich wichtiger Mentor immer stellt. Da komme ich mit den kritischsten Themen an, analysiere mein Umfeld, Probleme und Herausforderungen und kann tagelang mein analytisches Gedächtnis füttern mit den dramatischsten Umständen z.B. mit Frauen im Management, den Problemen der Welt und all den Verbesserungen im Business, die es für mich anzugehen gilt. Seine Frage auf alle meine Gedankengänge, die ich meistens hochclever finde und dann so ein jähes Ende in der Sackgasse finden: „So what?“

Seine berechtigte Frage, die er mit diesen zwei Wörtern immer wieder meint: Ausgangslage,  Problemstellung und Wille, dies zu verändern – super, dass sie alle da sind. Aber nach der Analyse beginnt die eigentliche harte Arbeit. Was hast du nun davon, wenn du das Problem kennst aber doch keine echte Lösung anbietest? So what mit der Herausforderung wenn es nicht weitergeht? Er bohrt in all meinen Lösungsansätzen solange nach, bis etwas wirklich Brauchbares rausfällt. Und das kann lange dauern. Dafür schätze ich ihn. Dies bedeutet die unaufhörliche Komprimierung des ursprünglich fast philosophisch weltverbessernden Ansatzes bis auch der letzte Mensch der Welt, der die Materie nicht studiert hat, winzige Stellhebel und Fragmente auf den Punkt gebracht verstanden hat. Solange, bis eine Checkliste, eine Handlungsanweisung oder eine Vorgehensweise entstanden ist, die wirklich nachvollziehbar, simpel und umsetzbar ist. Und das Problem beseitigt. Das klingt alles ziemlich logisch, doch der Business-Alltag wird nun mal überwiegend von Bedenkenträger und Philosophen beherrscht, die bis zum „So-What“ nicht einmal vordringen.

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