Lipstick and Laptop

by Cloe

Es ist einfach manchmal schwer seinen Gegenüber zu verstehen. Insbesondere dann, wenn dieser es bewusst, meist aber unbewusst schafft, die eigenen „Knöpfe“ zu drücken. Ja, genau diese Negativen, die Enttäuschung, Unverstanden sein und womöglich noch Ausgrenzung hervorrufen. Als Frau wie Mann im Business fast alltäglich. Dann noch der Frust nicht zu wissen, wie man damit umgeht, ist die Krönung eines Feierabends, den man sich versaut hat. Mit diesem Thema bin ich mal wieder zu meinem Mentor gelatscht, völlig frustriert über meine schlechten Gefühle, wusste ich doch, dass mir persönlich niemand was Böses will.

Seine Antwort: Übe den Perspektivenwechsel. Sich einfach mal in die Situation und Lage des Gegenübers versetzten. Den Hergang der Situation aus diesem Blickwinkel verstehen. Oh Gott, wie mir das schwer fällt, muss ich doch meine eigenen Wunden lecken und habe wenig Lust ein Größtmaß an Verständnis für denjenigen aufzubringen, der mir die Suppe eingebrockt hat. Doch es funktioniert und ich kann es nur empfehlen. Diese Sicht sieht weit harmloser aus, als man es sich vorgestellt hat, ist oft auch nur mit Ängsten und Problemen behaftet. Das hilft einfach sich besser zu fühlen, wer auch immer in dieser Situation hätte Verantwortung und Verständnis zeigen sollen. Ein emotional enstresstes Gespräch am nächsten Tag hilft oft die missverständliche Situation zusätzlich aufzulösen, ohne große Erwartungen. Fazit: mit dem Perspektivenwechsel scheint die Sonne einfach wieder schneller im Gemüt und der Feierabend ist gerettet.

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