Lipstick and Laptop

by Cloe

In der ganzen Diskussion im Miteinander von Frauen und Männern, ob Führungskraft oder nicht, wird es oft schnell persönlich. In kleineren Firmen fast noch schneller als in größeren Konzernen. Codes of Ethics, Codes of Conduct, Business Manners und sonstige Verhaltensregeln haben mal durch die Kultur oder schriftlich verfasste Vorschriften Einzug gehalten. Je größer das Unternehmen, je mehr Vorschriften auch hierzu. Mal mega streng, mal oberflächlich beschrieben oder gar missverständlich eingeführt. Manch Kampagnen wie der großen Compliance oder der Diversity Debatte haben oft mehr Unsicherheiten und falschen Umgang geschürt, als geholfen. Oft herrscht viel Verwirrung was im Miteinander nun konform ist, was sind gar menschenfeindliche oder geschäftsschädigende Verhaltensmuster, wo sich Menschen eigene Regeln und  Gesetzte auf die Fahne schreiben. Minderheiten können dadurch benachteiligt oder gar geschädigt werden.

Ok, die Büchse der Pandora habe ich nun ganz groß aufgemacht und möchte sie an dieser Stelle auch ganz schnell wieder zu machen. Es geht in der Firma nicht um einen Überlebenskampf zwischen Personen, sondern grundsätzlich mal um ein wirtschaftliches Ziel, das idealerweise bei den Mitarbeitern positive Betroffenheit und Sinnstiftung auslösen soll, zum Mitmachen animiert und alle für das Gemeine sowie Individuelle Interesse an einem Strang ziehen. Im Miteinander zählt für mich Respekt, Wertschätzung und dem anderen die eigene Würde lassen, also nicht das Gesicht zu verlieren. Das kann doch eigentlich nicht so kompliziert sein. Ist es aber oft, wie man im Alltag feststellen kann. Hier mein Aufruf an die Männer: „Gentlemen at work“-Einstellung wird all dies unterstützen – und Frauen lieben Gentlemen ;) – und mein Tipp an die Frauen: Die Dame im Schachbrett genießt ebenfalls bei eigener damenhafter Haltung viel Anerkennung und Respekt und man behandelt sie dementsprechend auch wie Eine: Go the Lady-Way :)

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