Lipstick and Laptop

by Helen

Ich hatte letzte Woche einen schönen „Da-ist-was-wahres-dran-Moment“. Und zwar habe ich ein tolles Zitat der US-amerikanischen Autorin/Schauspielerin/Moderatoren Tina Fey gelesen. „My unsolicited advice to women in the workplace is this. When faced with sexism, or ageism, or lookism, or even really aggressive Buddhism, ask yourself the following question: “Is this person in between me and what I want to do?” If the answer is no, ignore it and move on. Your energy is better used doing your work and outpacing people that way. Then, when you’re in charge, don’t hire the people who were jerky to you.”
Als Frau und Führungskraft kommt man meiner Meinung nach irgendwie gar nicht an dem ganzen Mann-Frau-Emanzipations-Themenwirrwarr vorbei. Leider führt dies dazu, dass man sehr oft diejenige ist, die versucht in Diskussionen oder Meetings einen differenzierteren Standpunkt zu dem Thema rüberzubringen. Weil man einfach so Aussagen wie „Die ist im Mutterschutz“ (= die Kollegin macht gerade Elternzeit) oder „die macht ja nur Teilzeit“ (= arbeitet aber trotzdem genauso viel „weg“ wie ihr Kollege in Vollzeit) einfach nicht unkommentiert stehen lassen will. Aber bringt das was? Kann man auch noch den letzten Vollidioten überzeugen, dass wir immer noch nicht in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben? Muss ich immer diejenige sein, die diese Fahne hochhält? Nein sicher nicht. Ich bin jetzt selektiver und halte es mit dem Zitat oben!

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