Lipstick and Laptop

by Helen

In meinen Beobachtungen über die letzten Jahre hinweg, hat sich mir immer wieder folgender Verdacht bestätigt. Als Frau (je attraktiver und jünger du bist desto schlimmer) gilst du so lange als unfähig bis du das Gegenteil bewiesen hat. Ein Mann hingegen gilt erst einmal als fähig in seinem Job, solange er sich keine groben Schnitzer erlaubt.
Jedes Mal wenn man als Frau also eine neue Abteilung/Projektgruppe/Beifahrersitz-und-Kartenleser-Posten antritt, muss man sich beweisen, doppelt und dreifach. Das ist erstmal kein Problem – aber unheimlich anstrengend. Und natürlich nagt es am Selbstbewusstsein, jedes mal ein bisschen und man muss schon extrem Dickhäutig sein, um das immer und überall abprallen zu lassen.
Heute habe ich diesen Artikel aus dem Wall Street Journal gefunden, der diese (bisher erlebte aber wissenschaftlich unbestätigte) Theorie beschreibt. Hauptperson ist ein Wissenschaftler der Stanford University, der nach seiner Geschlechtsumwandlung von der Frau zum Mann beobachtet wie er schlagartig auf bessere Ressonanz seines Publikums stößt und dieses Phenomen dann wissenschaftlich untersucht hat.
Lesenswert!

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