Lipstick and Laptop

1) Lipstick and Laptop ist das nicht ein alberner Name?
L&L: Ja vielleicht – aber wir wollen bei allem Ehrgeiz auch nicht unseren Humor verlieren. Oder unsere Weiblichkeit. Wir wollen nicht schlechte Männer werden sondern aus den tollen Frauen, die wir sind das Beste rausholen. Mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitten und das sind zum Beispiel Lippenstifte und Laptops – unter anderem.

2) Ihr schreibt über Frauen und Karriere, dann müsst ihr wohl voll die Hardcore Femministinnen sein, oder?
L&L: Nein sind wir nicht (und ja, wir rasieren uns unter den Achseln ;-) )
Wir sind einfach der Meinung, dass Männer und Frauen anders sind. Das hat Vor- und Nachteile. Diese sollte man kennen und berücksichtigen.
Deshalb sind Männer oder Frauen aber nicht automatisch besser oder schlechter sondern einfach nur anders.
(Nichts desto trotz werden muss man über diese Unterschiede ja auch mal Lachen dürfen…)

3) Hilfe bei Bewerbung Karriere, Business Leben oder ähnliches?
Her damit! Wir unterstützen euch gerne bei Fragen rund um die Themen Bewerbung, Karriere und sonstige Problemchen. Bedingung: Die Fragen (und natürlich Antworten) dürfen wir ananonym auf dieser Seite veröffentlichen. Wenn wir euch irgendwie weiterhelfen können, meldet euch über unser Kontaktformular – wir geben unser bestes!

4) Was ist denn bitteschön ein Krabbenkorb?
L&L: Wir haben festgestellt, dass es oft nicht Männer sind, die uns auf dem Weg nach oben ausbremsen, sondern andere Frauen. Oder manchmal noch paradoxer: wir selbst.
Wir erklären uns das mit dem schönen Bild eines Krabbenkorbs: Will eine der Krabben aus der Gefangenschaft krabbeln ziehen die anderen sie mit ihren Riesenscheren wieder nach unten. Das weibliche Harmoniebedürfnis besteht darin, dass in einem Frauenrudel (im Gegensatz zu einem Männerrudel, in dem es immer einen oder mehrere Leitwölfe gibt) erstmal alle gleich viel wert sind. Jede Form von Entscheidung bedarf eines Kompromisses zwischen allen. Will nun eine Frau einmal die Führung übernehmen oder überflügelt gar die anderen erntet sie nicht Anerkennung, sondern wird lieber dem Druck ausgesetzt sich doch bitte an die Durchschnittlichkeit der Gruppe anzupassen. Und fertig ist der Krabbenkorb.