Lipstick and Laptop

by Helen

Perfekt zum Wochende. Ein Video Ein Video: Was wir in Vorstellungsgesprächen sagen – und was wirklich beim Gegenüber ankommt ;-)

by Helen

Liebe Cloe,

deine ganzen Artikel rund um die Kündigung lassen mich ganz unruhig werden. Ich bewundere ja wirklich deinen mutigen Schritt – nicht nur endlich “Tschüss” zu sagen, sondern auch wie du jetzt mit den ganzen Folgen umgehst. Du lässt es meistens leicht und lustig klingen und wie ich dich kenne ist es das sicher oft auch.
Aber mir juckt es in den Fingern – soll ich jetzt deinem Beispiel folgen oder doch noch auf die nächste Beförderung in meinem Großkonzern warten. Im Moment ist es zum Mäusemelken. Ich springe im Quadrat, habe zwei Riesenprojekte an den Backe und bin non-stop für meine Chefs im Einsatz. Konkrete Karriereweiterentwicklung mit verlässlichen nächsten Schritten oder Zwischenfeedbacks: Fehlanzeige. Man muss sich von Jahresgespräch zu Jahresgespräch hangeln und hoffen, dass man nach 12 Monaten “Invest” auch eine Auszahlung bekommt. Bald ist es wieder so weit, die große Jahresabrechnung naht. Und irgendwie stellt sich bei mir so langsam das Gefühl ein dass ich nicht nochmal 12 Monate auf ein Konto einbezahlen möchte, von dem ich unter Umständen nachher gar nichts abheben kann.

Denn da draußen lockt mich die große Welt, nicht nur aber auch durch deinen großen Schritt. Ich wünsche dir weiterhin viel Glück!

LG deine Helen (sehr nachdenklich heute…)

by Cloe

Die Bildzeitung vom 18. Februar lässt Fakten sprechen und erstellt einen interessanten Artikel mit Expertenunterstützung von Frau Claudia Kimich – Verhandlungsexpertin und Autorin, zusammen. Frauen verdienen weitaus weniger als Männer – siehe den Blogeintrag zum Gehalt -  und positionieren sich in Vorstellungsgesprächen schlechter als Männer. Sie haben zusätzlich mit Fragen zu kämpfen, wie z.B. der Nachwuchsthematik und haben oft Personaler vor sich, die wie selbstverständlich das geringere Gehalt einer Frau einfordern oder Defizite anprangern, wo keine sind. Zu allem Überfluss sind die meisten Personaler auch noch Frauen und sogar diese leben die Vorurteile gegenüber Frauen noch am schlimmsten aus. Traurig. Die BILD hat kritische Fragen und kesse Antworten dazu abgedruckt. Lesen, schmunzeln und unbedingt merken:

  1. Planen Sie demnächst Nachwuchs? „Oh, ich wusste gar nicht, dass das  die Voraussetzung für den Job ist. Dann denke ich noch mal darüber nach!“
  2. Können Sie mit Computern gut umgehen? „Meinen Sie die Frage ernst?“
  3. Was machen Sie, wenn die die Kinder krank sind? „Das Gleiche wie der männliche Bewerber, den Sie das eben gefragt haben: hoffen, dass sie bald wieder gesund werden.“
  4. Können wir an Ihrem Gehalt noch was machen? „Nach unten leider nicht, aber Sie können mir sehr gern mehr zahlen!“
  5. Wir haben für den Job leider nur 28.000 Euro. Passt das für Sie? „Ist es denn ein Halbtagsjob? Dann ist es für mich leider nicht interessant.“
  6. Haben Sie wirklich studiert? „Was würden Sie mir jetzt auf diese Frage antworten?“

by Cloe

Man muss nicht immer den schweren beruflichen Weg gehen. Das kann man jedoch nicht immer planen. Man startet als junger Mensch seinen Berufsweg – geplant oder eben reingestolpert. Den ersten Job nach Ausbildung oder Studium haben wir durch eine Abschlussarbeit und dann in der Firma geblieben, erhalten, durch reguläres Bewerben am Markt, Netzwerken, vielleicht durch Papa vermittelt oder sonst wie anderweitig bekommen. Ob wir genau da hin wollten oder nicht. Bei Bewerbung kam es nochmal auf die Wirtschaftslage, die Anforderungen des Unternehmens an und das, was man selber bietet. Ob dann die Position, das Unternehmen, die Branche und die Stadt in der man gelandet ist, nun gefällt, merkt man oft erst später.

Wer als Frau vielleicht in einem Extrem der „Frauen-Seltenheit-Branche“  (konservative und z.B. technisch orientierte) landet, hat es unter Umständen schwerer, muss mehr kämpfen und mit Widerständen rechnen, die es in anderen Unternehmen durch eine gesunde Weiterentwicklung schon länger nicht mehr gibt. Das bedeutet den schweren Weg zu gehen, wo es doch woanders leichter wäre. Es gibt ebenso länderspezifische Unterschiede – z.B. ist die USA eher wettbewerbsorientiert, ob nun eine Frau oder ein Mann die top Zahlen liefert, ist hier eher sekundär. Auch die skandinavischen Länder leben vielen anderen Europäern – oft mit einer Generation Vorsprung – eine viel ausgeglichener Chancengleichheit mit angepassten infrastrukturellen Aspekten wie z.B. der Kinderbetreuung vor. Gesellschaftlich bereits selbstverständlich. An dieser Stelle also der Hinweis sich alle Aspekte eines neuen Jobs anzusehen – schwerer oder einfacher Weg als Frau? Entwicklungshilfe oder freier Weg Erfolge zu generieren?

Forbes hat hier aktuell die „10 besten Unternehmen für Frauen in 2014 gekürt. Diese Liste lohnt es sich anzuschauen und sich ein Bild zu machen, von Unternehmen und dessen Rahmenbedingungen.

by Cloe

In Helens Neujahrsgrüße sprach sie davon, dass es auch wieder unter den Lipstick&Laptop-Girls dieses Jahr Veränderungen geben wird. Eine oder mehrere von uns werden sich beruflich verändern. Dieses Jahr bin ich auf jeden Fall mit dabei. Der Einstieg und auch Ausstieg in ein neues Unternehmen oder eine neue Aufgabe ist immer ein Entwicklungsprozess. Wenn alles gut ist, muss man nichts verändern. Veränderungen jedoch werden mit dem Leben, den damit verbundenen gestiegenen Verantwortungen und auch Bequemlichkeiten meist immer schwerer. An dieser Stelle möchte ich mal ganz sentimental auf Julia Engelmann verweisen:

Ein Video geht durch die digitale Welt von Youtube und Facebook und hat beeindruckt: aus meiner Heimatstadt hat sich eine junge Psychologie-Studentin bei *Trommelwirbel* Campus TV – Hörsaalalarm beeindruckend Gehör verschafft. Die Presse betitelt es wie folgt: “Julia Engelmann – Mut ist nur ein Anagramm von Glück“. Mit der Übersetzung des Songs „One day we will be old“ von Asaf Avidan –  Eines Tages werden wir alt sein und an die Geschichten denken, die wir erzählt haben könnten. Ein Konjunktiv, was man beinahe einmal gemacht hätte. Es gibt Zeiten, beruflich wie privat, in denen man sich im Kreis dreht, faul und feige ist, Ziele und Träume nicht rechtzeitig erfüllt. Egal wie groß oder klein diese sind. Es geht um das Leben als solches und wie es sein wird, wenn wir alt sind – „ein Apell an die Unvernuft“, wie die Presse schreibt. In den Liedpassagen heißt es: „Unsere Zeit, die geht vorbei das wird sowieso passieren, und bis dahin sind wir frei…“. Frei zu sein in der Entscheidung und frei jeden morgen aufzustehen und das zu tun, was was man möchte. Ein Job, der einem so gar nicht mehr gefällt, Aufgaben, die schon lange nicht mehr reizen, Herausforderungen, die mehr schwer und schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt sind – ist es das noch? Eigentlich muss das nicht sein. Heute ist so ein Tag, an dem ich mir die Zeit nehme über mich und die Geschichten nachdenke, die ich im Alter erzählen möchte…

by Helen

Vorstellungsgespräche mit Bewerbern zu führen, ist auch eines dieser Managment-Mythos-Themen. Das sind für mich solche Dinge, die sich super toll anhören und man sich unendlich wichtig vorkommt, wenn man es zum ersten Mal machen darf. Dann stellt sich ganz schnell heraus, dass es oft eigentilch nicht wirklich super toll ist. Andere Management-Mythos-Themen sind für mich “als Standbetreuer auf Messen fahren”, “für ein einziges lächerliches Meeting mit dem Flugzeug für einen Tag wohin fliegen”, “an Strategieworkshops des Management teilnehmen”, etc. (Das ist zu einem Drittel mein Blog, daher darf ich auf hohem Niveau jammern so lange ich will ;-)

Zurück zum Thema Vorstellungsgespräch: Manche sind interessant, da auf der anderen Seite jemand sitzt, der interessante Dinge zu erzählen hat, aber oft sind die Bewerber (verständlicherweise) hypernervös und erzählen von ihrem BWL/Maschinenbaustudium und sorry das ist unter uns gesprochen nicht so prickelnd.
Am Tag des Sushi Vorfall hatte ich mal wieder ein oder zwei Bewerbungsgespräch zu führen. Unter anderem mit DEM Bewerber. Er war nett, kam gut rüber, hatte relevante Erfahrungen zu der Stelle vorzuweisen. Ergo ein gutes Erstgespräch mit Potential auf ein zweites. Als das Gespräch vorbei war, stand ich auf, um den Bewerber noch zur Tür zu begleiten, da fing er an, in seiner Tasche, die neben ihm auf dem Stuhl lag, herumzukramen. Ich war leicht irritiert, wartete aber ab, ob er sich bequemen würde aufzustehen, wenn er was immer er suchte gefunden hätte. Schließlich zog er ein Päckchen heraus, das in eine Plastiktüte eingewickelt war. Es entpuppte sich als gefüllte Sushi-Box. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich in jenem Jahr wahrscheinlich schon an die einhundert Bewerbungsgespräch geführt. Ich dachte ich hätte alles erlebt, aber in diesem Moment war ich einfach nur perplex.

Er erklärte mir, dass seine Frau Japanerin wäre und als er gelesen hätte (auf einem Online Portal Profil), dass ich Sushi mag, hätte Sie sich erboten eine Box für mich zu machen. Ich war so verdattert, dass ich mich einfach nur bedankte und versuchte den Bewerber halbwegs anständig zu verabschieden, bevor ich völlig irritiert meine Bürokollegen zusammentrommelte, um Beweisstück A (die Sushi-Box) zur Schau zu stellen. Bis heute bin ich mir nicht schlüssig ob ich das ganze total aufmerksam oder total psycho-stalking-mäßig finden soll…

by Liz

Puhhhh, der Bewerbungs-Marathon ist zu Ende – und ich melde mich zurück, mit neuen Geschichten und Anekdoten im Gepäck. Hinter mir liegen mindestens 20 Bewerbungsgespräche, zwei bis drei Gesprächsrunden pro engeren Kandidat und jede Menge neuer Erkenntnisse und Erfahrungen. Bisher war ich es, die sich um einen Job beworben hat und den vielen Fragen stellen musste. Nun saß ich mehr oder weniger zum ersten Mal auf der „anderen Seite“ des Tisches. Und ich sage Euch, es war interessant, aber auch extrem anstrengend.

Es gibt einiges, was ich aus den Gesprächen für mich persönlich ziehen kann. Von Gespräch zu Gespräch bin ich selbst sicherer geworden, habe meine Fragetaktik geändert, konnte mich immer besser auf die einzelnen Kandidaten einlassen und sie „analysieren“. In meinem heutigen Blogeintrag möchte ich aber weniger von meinen eigenen Erkenntnissen berichten, sondern Euch da draußen versuchen ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Tipps, wie ihr Euch am besten präsentiert, wenn ihr selbst in ein Bewerbungsgespräch geht.

Wenn ihr Euer Bewerbungsfoto macht, dann geht zu einem professionellen Fotografen! Nach wie vor zählt zuerst der äußere Eindruck – ich weiß, dass will keiner hören und vielleicht ist es auch nicht besonders ehrenwert. Aber so ist es nun einmal. Bei 150 Bewerbungsunterlagen auf dem Tisch, schaut man sich zuerst das Foto an. Und wenn Ihr Euch da schon unvorteilhaft präsentiert, landen Eure Unterlagen schneller auf dem Stapel „uninteressant“ als Ihr denkt. Ja, fair ist das nicht und über ein Potential sollte nicht das Foto, sondern die Qualifikation und Berufserfahrung entscheiden. Aber glaubt mir, so und nicht anders läuft das eben! Also: schmeißt Euch in ein passendes Outfit, geht zum Fotografen und stellt sicher, dass Ihr euch ausschließlich von eurer Schokoladenseite präsentiert!

Die Ausbildung ist wichtig, keine Frage. Aber ganz ehrlich, die Noten entscheiden nicht, ob man einen Job bekommt oder nicht! Viel wichtiger sind die Praxiserfahrungen, vor allem, wenn man Absolvent und Berufseinsteiger ist. Ich kann Euch nur wärmstens ans Herz legen, bereits während des Studiums verschiedene Praktika zu machen, als Werkstudent zu arbeiten oder Euch zumindest für die Semesterferien einen Job zu suchen. Ein super Zeugnis, der 1er Abschluss – das alles ist schön und gut, aber am Ende wähle ich den Kandidaten, der am meisten Praxiserfahrung gesammelt hat, auch wenn die Noten nicht 1A sind.

Ich hatte oft den Eindruck, dass sich die Bewerber in ihren Outfits nicht wohlgefühlt haben. Ich kann das gut nachvollziehen, besonders als Berufseinsteiger läuft man nicht besonders oft im Hosenanzug und mit Bluse durch die Gegend. Das mag sich schon etwas seltsam anfühlen. Wählt ein Outfit, in dem Ihr Euch wohlfühlt, denn sobald Ihr zur Tür hereinkommt, sind die Blicke auf Euch gerichtet. Man merkt sofort, ob Ihr Euch wohl fühlt oder nicht und einen unsicheren Eindruck möchtet Ihr definitiv nicht hinterlassen!

Außerdem ist mir aufgefallen, dass viele der Bewerber nicht richtig wussten, wie sie in das Gespräch einsteigen sollten. Ich habe in der Regel immer kurz eingeführt, dann aber schnell das Wort dem Bewerber überlassen und darum gebeten, sich vorzustellen und von sich zu erzählen. Es gab nur wenige Kandidaten, die rhetorisch glänzten – und was meint Ihr, wen ich in die zweite Runde eingeladen habe? Überlegt Euch vorher, wie Ihr Euch präsentieren wollt, was die anderen über Euch erfahren sollen. Welches Bild soll entstehen, wie wollt Ihr gesehen werden? Überlegt euch, welche Fähigkeiten Ihr in den Vordergrund stellen wollt, welche Praxisbeispiele oder besonderen Erfolge Ihr hervorheben möchtet. Ihr müsst euch verkaufen können!

Wenn wir in die zweite Runde gehen, bitten wir die Bewerber, eine kleine Swot-Analyse von sich zu machen. Wir geben ihnen fünf Minuten Zeit und bitten sie, ihre Stärken und Schwächen aufzuschreiben. Danach wird präsentiert. Ich weiß, es ist unglaublich schwer, über seine Schwächen zu sprechen. Aber, wir alle haben Schwächen! Es zeigt Stärke und Selbstreflexion, wenn Ihr in der Lage seid, auch über eure Schwächen zu sprechen. Und Leute, Perfektionismus als Schwäche zu nennen zählt nicht – Ihr glaubt nicht, wie viele der Kandidaten ihren Perfektionismus als Schwäche verkaufen wollen. Denkt nach, seit ehrlich, habt Mut! Und vor allem, macht Euch in Ruhe darüber Gedanken, vorher, zu Hause…

Für heute belasse ich es dabei. Ich bin sicher, es werden noch einige weitere Tipps folgen. Hoffe, es hilft dem einen oder anderen von euch weiter.

by Lipstick&Laptop Dreamteam

Wir sind immer noch dabei unsere Seite mit Inhalten zu füllen. Mit stolz verkünden wir, dass wir in stundenlanger Schreibarbeit unseren Bewerbungsbereich um Tipps für das Assessment Center erweitert haben. Ihr könnt nachlesen, wie ihr ein Online Assessment überlebt, wie ihr die Gruppenarbeit positiv beeinflussen könnt und auf welche AC Fragen und Aufgaben ihr euch unbedingt vorbereiten solltet.

Viel Spaß beim Lesen wünschen,

Cloe, Helen und Liz

by Helen

Heute habe ich unseren Tipps und Tricks Bereich um nützliche Infos zum Thema Bewerbung, Lebenslauf und Vorstellungsgespräch bereichert. Während dem Schreiben kam natürlich die Erinnerung an das ein oder andere lustige, peinliche oder skurile Erlebnis aus meinen eigenen Vorstellungsgesprächen zurück.
Das merkwürdigste Gespräch, bei dem ich selbst Bewerber war, war bei einem spanischen Familienbetrieb, der in Deutschland eine Niederlassung eröffnen wollte, in der ich einen Teilbereich der Aufgaben als Manager übernehmen sollte (nebst Aufbau des entsprechenden Teams). Das ganze war über einen Headhunter eingefädelt worden und schon in der Anbahnung gab es Merkwürdigkeiten (z.B. sehr lange Wartezeiten, kurzfristige Terminan- und Absagen etc.). Die Stelle klang aber unheimlich atrraktiv und deshalb ignorierte ich alle Warnzeichen. Als das Gespräch dann tatsächlich stattfand, stellte ich mich pünktlich und umfassend zum Thema vorbereitet zum Termin ein. Ich ging davon aus, dass bei der Besetzng einer so wichtigen Stelle insbesondere Fachkenntnisse, Management Kompetenz, Branchen Know-How, etc. im Vordergrund stehen würden. Aber weit gefehlt. Mir gegenüber im Gespräch saß der Junior-Chef – geschätze Anfang 20. Er fing an mir Fragen zu stellen, allerdings benutzte er nur sogenannte öffnende Fragen, d.h. Fragen bei denen Abschätzungen, Einschätzungen, Meinungen, etc. abgefragt werden. Meine persönlichen Highlights: Wenn Sie ein Tier wäre, was für ein Tier wären Sie und warum? Sie laufen in einem Marathon, neben Ihnen stürzt ein Läufer. Helfen Sie auch wenn Sie den Sieg verpassen? Sie möchten ein Haus bauen. Wieviele Stockwerke bauen Sie?
Mit jeder Frage (das ganze lief auch noch komplett in Englisch) wurde ich irritierter. Ich finde es ja ganz witzig, wenn in einem Vorstellungsgespräch mal eine solche Frage gestellt wird. Schließlich lockern solche öffnenden Fragen das Gespräch auch auf, bzw. man kann etwas zu seiner Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Aber das ganze Gespräch bestand nur aus solchen Fragen. Irgendwann wurde mir klar, dass er die Fragen von einem Blatt ablas und den Fragekatalog scheinbar aus dem Internet heruntergeladen hatte. Auch der Headhunter schaute recht irritiert in der Gegend herum. Am Ende des Gesprächs konnte ich meine Überraschung fast nicht mehr verstecken und mir schwirrte der Kopf vor lauter Rumgelaber. Den Job habe ich übrigens nicht bekommen. Ob es am Löwen gelegen ist oder den drei Stockwerken, habe ich nie erfahren…