Lipstick and Laptop
by Helen
…nur ganz kurz. War mal wieder unterwegs und habe euch ein paar Tipps für einen Trip nach Stuttgart mitgebracht. Ja ich kenne die Vorurteile über Stuttgart – einfach ausblenden, reload und… hier nachlesen!

Fernsehturm und Kessel - das ist Stuttgart

by Helen

Ich glaubt man merkt, dass wir hier gerade in Urlaubsfeeling und daher sehr ruhig sind.
Ich schicke euch daher heute einfach Barcelona – ohne Worte dafür mit Bild!
Wer mehr zu Tipps für Restaurants, Shopping und vieles mehr erfahren will, um sich ein paar geniale Tage in Barca zu machen, der sollte dringend hier weiterlesen.

Lieblingshotel in Barcelona

Designhotel gefällig?

by Helen

Das war mal wieder ein echt tolles Wochenende. Gemeinsam mit einer Freundin war ich in Hamburg unterwegs. Ein Mädelswochenende mit allem drum und dran. Ein bisschen Shoppen, ein bisschen Kultur, gut Essen und ein bisschen Feiern.
Und natürlich darf ich nicht versäumen, euch mit den neusten Tipps in Sachen Hansestadt zu versorgen.
Übernachtet haben wir diesmal im “Adina Apartment Hotel” (Neuer Steinweg 26). Sehr zu empfehlen! Tolle Zimmer, die schon fast wie ein Suite sind (so mit abgetrenntem Bereich fürs Bett, zwei Flachbildfernseher, etc.). Für ein Stadthotel sehr gut ausgestattet mit Fitness und Wellness Bereich nebst Indoor Pool (was von uns zu meinem Unverständnis als einzigen genutzt wurde). Aber das Beste war die Lage zwischen U-Bahn St. Pauli und S-Bahn Stadthausbrücke: Perfekte Laufwege zu Reeperbahn und Jungfernstieg. Was will man mehr?
A propos Jungfernstieg: Hier haben wir eine Neuentdeckung gemacht: “Kaiserwetter” (Bleichenbrücke 11) eine Frühstückslocation/Kaffee/Bistro-artiger Imbiss, wo es im leckere hausgemachtet Paninis, Salate, Kuchen,…. gibt und das alles super gemütlich mit Holzmöbeln und toller Deko und Kissen und perfekt zum Leute gucken in der Shoppingpause.
Und zum Schluss gibts noch einen Geheimtipp in Sachen Shopping. Um genau zu sein Shopping für Schönes für Drunter: “Secret Service” (Susannenstraße 39, Schanzenviertel) – klingt viel verruchter, als es ist. Dahinter versteckt sich ein süßer Wäscheladen mit einer sehr netten Besitzerin. Vorbeischauen lohnt sich – ich wurde jedenfalls fündig ;-) .

Lofts zum Träumen in der Hafen City

Mit soviel Urlaubsfeeling im Gepäck startet es sich auch viel leichter in den Montag!
Ein schöne Woche euch.

by Liz

Ein 11 bis 12 Stunden Arbeitstag unter Hochdruck, voller Stress und einem vollen Terminkalender, keine ordentliche Mittagspause (vielleicht schaffe ich es auf einen Apfel zwischendurch), Unmengen von Süßigkeiten (denn: das 15 Uhr Loch kennt keine Gnade), keine Zeit einkaufen zu gehen (oder Aldi, Lidl, Rewe und Co. haben bereits geschlossen), Fastfood am Abend und schon sitzt die Anzughose nicht mehr wie sie soll!
Das mit dem Sport nehme ich mir Woche für Woche ganz fest vor, ehrlich! Mir ist schon klar, dass ich meine sogenannte „Work-Life-Balance“ in den Griff bekommen muss. Aber nach einem langen, stressvollen Tag im Büro fehlt mir meistens die Motivation. Und, den Bauch-Beine-Po-Kurs im Fitnessstudio habe ich eh wieder verpasst, weil ich spät dran bin. Ich will einfach nur schnell nach Hause, den Magen füllen (möglichst ohne Zeit in der Küche verbringen zu müssen) und die Beine hochlegen. Laptop bleibt aus, Telefon wird auf lautlos gestellt und schon zappe ich mich durchs abendliche TV-Programm. Mal ehrlich, von gesundem Ausgleich und „Work-Life-Balance“ kann man hier echt nicht sprechen, oder vielleicht doch?!

Um im Job Leistung bringen zu können, um nachhaltig erfolgreich zu sein und es zu bleiben, MUSS ein Ausgleich her! Dabei geht es weniger um die Leistung im Job, sondern vielmehr um das persönliche Wohlbefinden. Es geht darum, durchhalten zu können! Mister „Burnout“ wartet praktisch um die Ecke, ihm gilt es entgegen zu wirken, oder gar zuvor zu kommen! Denn eines ist klar, soweit darf es gar nicht kommen. Mister „Burnout“ bringt mich nicht vom Weg zu einer erfolgreichen Karrierefrau ab!!

Für die einen ist es der Sport, für die anderen ist es eher etwas Kreatives wie Schreiben, Fotografie, Malerei oder das Häkeln. Findet heraus, was euch runter bringt, was euch Spaß macht, was euch ablenkt und euch den Stress des Arbeitsalltages vergessen lässt.

Es hat eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, was „Work-Life-Balance“ für mich wirklich bedeutet. Mindestens vier verschiedene Fitness-Studio-Mitgliedschaften später habe ich endlich erkannt, dass ich meinen persönlichen Ausgleich nicht zwingend im Fitnessstudio finde. Für mich ist es nicht der Bauch-Beine-Po-Kurs und auch nicht der Crosstrainer, der mich befreit und wieder klar denken lässt.
Ich gehe mittlerweile einmal die Woche direkt nach der Arbeit Schwimmen, im Sommer lege ich mich nach meinen 20 Bahnen gerne noch ein wenig in die Abendsonne auf die Wiese und lese ein Buch. Ich fahre auf dem Heimweg am nahegelegenen See vorbei und spaziere eine Runde durch den Wald. Mit meiner Spiegelreflexkamera gewappnet schlendere ich durch den Park, die City oder meine Nachbarschaft und fotografiere all das, was mein Auge erfasst. Und ja, manchmal ist es auch einfach nur die Couch und das abendliche TV-Programm, das mir erlaubt abzuschalten, nicht über die Arbeit nachzudenken und Ruhe zu finden.

Alles ist erlaubt! Das wichtigste ist, die BALANCE herzustellen. Es geht darum, den Kopf frei zu bekommen und einfach mal los zu lassen.
Im Arbeitsalltag müssen wir stets professionell sein, müssen Haltung wahren, Stärke, Kompetenz und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Auf dem Crosstrainer, dem Fahrrad, auf der Bank in der Sonne, dem Waldwanderweg oder auf der Couch muss ich niemandem mehr gerecht werden außer mir selbst!

Finde heraus was dich befreit – ohne Rücksicht auf andere! Your life, your balance!

by Helen

Ich war ja letzte Woche im Urlaub. Ein Urlaub in dem man Kühe anschauen konnte. Dementsprechend war die Küche dort auch eher gutbürgerlich – sprich ich habe meine komplette Ernährung auf Bratwürste, Steak, Pommes, etc. umgestellt. Gleichzeitig war das Wetter sehr sommerlich – sprich ich habe das ganze noch zwischendurch mit dem ein oder anderen Eiskaffee, Erdbeerbecher, etc. aufgegossen. Ach und da war auch noch der Abend an dem wir den Steinofen im Garten angeheizt und selbst Pizza gebacken haben (…).
Kurz gesagt wir nennen den Urlaub rückblickend nur noch die “Mopswoche”.

Zurück im Job stellt sich mir nun die Aufgabe, nicht nur das süße Urlaubsleben sondern auch die “süße” (aber gern auch mal fettige) Ernährung hinter mir zu lassen. In einem Büro Job ist das ganz schön schwer. Morgens ist noch alles in Butter (also im übertragenen Sinn). Auf dem Weg zum Büro gehe ich ganz schnell an den (fieserweise nach frischen Croissants duftenden) Bäckereien vorbei und strafe sie mit Verachtung. Ich schnappe mir eine Riesenwasserflasche und setze mich an meinen Schreibtisch.
In der Mittagspause beginnt das Problem. Zuerst führt mein Weg in der Kantine an der Heißtheke vorbei. Pommes springen mich von der Seite an, aber ich schüttele sie ab. Am Salatbuffet dann eine Riesenschlange, die Lust mich da anzustellen ist denkbar gering. Aber ich tue es heroisch. Als ich endlich (mit fünf bis zehn Minuten Verspätung) an den Tisch zu den Kollegen stoße, erwartet mich Häme: “Wieder nur Salat?” (zwinkert mir der eine zu). “Das haben sie doch gar nicht nötig!” (schmeichelt der andere).

Dann die Riesenherausforderung: Der gefürchtete Zwischenstopp auf dem Rückweg von der Kantine beim Kiosk. Es juckt in den Fingern mir nur ein kleines Duplo zu kaufen, aber ich weiss, wenn der Schokoladenfluch erstmal wieder Einzug an meinem Schreibtisch gefunden hat, denke ich den ganzen Nachmittag nur noch an Süßkram. Abends dann der Ausstand vom Chef-Chef. Der lässt sich nicht lumpen und fährt gleich ein ganzes Grillbuffet samt Antipasti und Dessert Buffet auf. Ich löffle einen Obstsalat und murmele den erstaunten Kollegen ein “Bin später noch Verabredet” entgegen. Dass ich mich zwischen den ganzen schmazenden Kollegen mehr als komisch fühle, ist ja klar…
Aber in so einem Büro ist immer irgendwas. Ein Geburtstag und es gibt Kuchen. Ein Ein- oder Ausstand und es gibt Sekt und Häppchen. Ein netter Kollege kauft Brezeln oder Schokokekse für alle. Wenn ich wollte könnte ich ständig futtern und fühle mich ziemlich unsozial wenn ich (ab und zu!) ablehne. Denn da bin ich irgendwie auch eitel. Klar aus mir wird kein Topmodell mehr, aber deshalb will ich trotz Schreibtisch Job eine gute Figur machen. Irgendwann muss ich da einfach die Notbremse ziehen und den Spott oder das Unverständnis der Kollegen einfch aushalten. Sonst bleibe ich irgendwann einfach in der Mopswoche hängen ;-) .

by Lipstick&Laptop Dream Team

Entfernte (ältere) Kollegin: “Wie heisst denn eigentlich das erste Halbfinale?”

Kollegen: “???”

Entfernte (ältere) Kollegin: “Na das Halbfinale, vor dem Halbfinale?”

Kollegen:”???”

Entfernte (ältere) Kollegin: “Na das, das heute Abend ist.”

Kollegen: “Viertelfinale!!!”

In diesem Sinne: Schönes Wochenende! Bussi Helen, Cloe und Liz