Lipstick and Laptop

by Cloe

Ich habe euch die Emotionen in meinen letzten Blogs rund um meine Kündigung erläutert. Und meine Gedanken kreisen trotzdem: Affären, Kündigungen, Fehlverhalten, politische uncorrectness – der Flurfunk saugt alles in sich auf und trägt es weiter. Im Untergrund werden also die Emotionen behandelt. Nicht offiziell, die Meetings müssen mit viel perfekter Haltung abgehalten werden. Platzt mal diese Blase, kommen eher cholerische Wutausbrüche ans Tageslicht.

Ich fühle mich einfach komisch, habe ich mit meiner Kündigung vielleicht etwas nicht Alltägliches, aber doch Normales in meinem Leben vor. Neid, Ablehnung, Enttäuschung sind aber ständige Begleiter. Das ist im Leben wohl so. Gute Kollegen, die in Schritte involviert sind, sprechen mich die Tage schon „unauffällig auffällig“ an und wollen etwas von mir herausbekommen. Irgendwie komme ich mir so albern vor, ist es doch eigentlich keine große Sache. Aber in einem kleinen Kosmos ist so was eben doch eine. Ich versuche bei mir und meinen Gedanken, den nächsten Schritten zu bleiben. Was mein Schritt für andere bedeutet, kann ich nicht beeinflussen und muss ihn so respektieren wie er ist. Und wenn ich nun einfach nur auf der Tratschliste Top 1 im Flurfunk lande. Ist halt so.

by Cloe

Es ist merkwürdig. Das Thema Wettbewerber ist eine ganz heiße Sache hier in meinem Unternehmen. Natürlich lande auch ich beim Wettbewerber wie fast jeder, der geht. Das ist der Grund für die hohe Fluktuation in dieser Branche – gut ausgebildeten Mitarbeitern, die sich weiterentwickeln wollen, bekommen hier und da eben Angebote, die das Bedürfnis der Weiterentwicklung befriedigen und als Unternehmen selber wachsen wollen. Irgendwie ist es doch eine emotionale Sache geworden bei allen Beteiligten, zumindest spüre ich das. Doch wie oder warum man kündigt, es geht das Unternehmen doch eigentlich nichts an? Doch darum geht es wahrscheinlich nicht wirklich, es sind oberflächlich vorgeschobene Argumente.

Denn: ich höre wie in der die IT und Personalabteilung gearbeitet wird. Gerüchte werden an mich herangetragen mich freizustellen. Das macht mich nervös, da ich damit nicht rechne, für meine Position eher unüblich. Meinen Mitarbeitern gegenüber wollte ich noch nichts sagen, muss den Schritt selber erst mal verkraften. Zu viele Fragen würden aufkommen und es sind noch einige Fragen ungeklärt, wann z.B. mein letzter Arbeitstag sein würde. Hört sich alles ziemlich wild an. Ist es gefühlt auch. Unternehmen sind manchmal schrecklich. Und ich wahrscheinlich im Umgang auch, mache mir einen zu großen Kopf. Wir sind eben ein ganz großer Krabbenkorb. Und im Krabbenkorb geht jetzt einer, das ist für alle Beteiligten betreffend und bewegend.

So rational und sachlich sich im Unternehmen verhalten wird, hier findet eine Trennung statt und das bewegt nun mal. In manchen Momenten fühlt es sich wie ein Staatsverbrechen an und in manch anderen Momenten muss ich an die gleichgültigen Worte eines alten Chefs von mir denken, der trocken dazu nur zu sagen hatte:  „Reisende sollte man nicht aufhalten“.

by Helen

Höher, schneller, weiter – Grenzen das gibt es doch nur für die Anderen. So oder so ähnlich lief mein (Berufs-)Leben bisher ab. Ob im Studium, später im Jobeinstieg, bei der ersten Führungsposition oder jetzt nach fünf Jahren als Führungskraft – keine Herausforderung war vor mir sicher. Egal, ob ich am Wochenende durcharbeite, weil ich an meiner Doktorarbeit bastle, einen Vortrag halte oder Workshops für Studenten veranstalte. Mal eben für ein halbes Jahr auf einen anderen Kontinent? Alles kein Problem für mich.

Genau wie Cloe gestern schrieb: Es muss aber von Herzen kommen und Spaß machen. Und in letzter Zeit beschleicht mich immer öfter der Gedanke, ob es mir die Einschränkung im Privatleben wert ist, die nächste große Herausforderung anzunehmen. Beispielsweise schlug mir eine sehr geschätzte Kollegin auf der nächst-höheren Ebene vor, an einen internationalen Standort zu gehen. Sehr attraktive Stelle. Sie kennt den Standortleiter. Leider passt das bei mir privat überhaupt nicht gerade. Und so schlug ich die Möglichkeit aus. Und erntete von ihr einen – wie ich interpretierte ;-) – mitleidigen Blick. Und wisst ihr was – genauso hätte ich auch reagiert, wenn mir eine jüngere Frau erklärt hätte, dass sie wegen dem Privatleben eben nicht ein Jahr nach Timbuktu geht. Aber gleichzeitig spüre ich gerade meine eigenen Grenzen und dass ich diese für mich mittlerweile klarer ziehe. Auch wenn das bedeutet, dass ich nicht mehr jeden Sprung sofort mitmache. Gleichzeitig gewinne ich auch Gelassenheit und verfolge meine Ziele strategischer. Über den Seitenblick geärgert habe ich mich trotzdem… aber ich stehe zu meinem Bauchgefühl.

by Cloe

Der Blog thematisiert die unterschiedlichsten Problemstellungen im Thema Frauen im Management, das leidige Thema der Frauenquote und Frauen im Business im Allgemeinen – sowie alle wichtigen Beteiligte drum rum. Ein Zwischenfazit von mir: Die wirklichen Hindernisse liegen doch da, wo viele nicht hinsehen wollen, weil es so kompliziert und vielschichtig erscheint – im „Kleinen“: Das Miteinander von Mann und Frau an sich im ganz normalen Alltag und nicht der Live-Spot auf die einzige Vorstands-Dame, die es da irgendwie mit Ausnahmeprozesse hin geschafft hat. Wo sind die Regeln des Aufstieges von Frau in der normalen Breite? Wenn man hier nicht anfängt Transparenz und Klarheit reinzubringen, dann wird es noch einen sehr langen Weg in dieser Diskussion geben.

Wie soll also die Damen-Quote bis ins Top Management erhöht werden, wenn es im „alltäglichen Kleinen“ permanent hakt und oft Stillstand und Frustration provoziert? Wenn bspw. beim Vorstellungsgespräch Frau schon Schwierigkeiten bekommt oder unbewusst selber welche kreiert; sich selbst im Wege steht? Wenn Frauen untereinander die falsche Einstellung lebendig halten, wie z.B. das gemeinsam auf einer Ebene arbeiten ist toll, das Erheben einer Frau gegen das Krabbenkorb-Prinzip gar Stress bei vielen auslöst? Wie wollen Sie die Quote erhöhen, wenn es noch so viele unterschiedliche Verständnisse im Verhältnis Mann zu Frau gibt? – ein 60 jähriger Mitarbeiter kommt aus einer anderen Generation mit einem anderen Frauenbild als der neue Absolvent mit 25. Wer unterstützt ihn dieses weiterzuentwickeln, zu adaptieren oder einen neuen Umgang damit zu finden? Wer begleitet Frauen mit Ihrem Gegenüber und seiner/ ihrer Einstellung nachsichtig umzugehen, Wege und Strategien zu entwickeln ein verständnisvolles Miteinander zu entwickeln, herrschen im Business doch eher Wettbewerbsregeln und oft nicht zuletzt immer noch: „der Stärkere setzt sich durch?” Dies einfach mal als Gedankenanregung.

by Cloe

Frauen und der Büro-Umzug. Ein Highlight als Führungskraft ist und bleibt die Koordination eines Umzuges. Ja, es ist die schwierigste und menschlich verworrenste Aufgabe, welche alle Management-Skills einfordert, die existieren. Ein Umzug klingt harmlos. Ist es aber ganz und gar nicht. Dem Mitarbeiter ist das Heiligste sein Arbeitsplatz. Nie vergessen. Als Führungskraft ist man oft unterwegs, sitzt in Meetings, hat einen zerrissenen Alltag und hat meist eh ein eigenes Büro oder per Hierarchie ein zugewiesenen Arbeitsplatz, der kenntlich macht, wer hier der Boss ist. Und mir ist mein Arbeitsplatz eigentlich gar nicht so wichtig. Ich saß schon in großen Einzelbüros, zu zweit mit einer anderen Führungskraft oder bei meinen Mitarbeitern im Großraumbüro. Alles ok, jedes hat seine Vor- und Nachteile. Meine Herausforderung der letzten Wochen: 25 Mitarbeitern aus unterschiedlichen Gebäude in eins zusammenzuziehen und in ein gemeinsames Großraumbüro zu setzen. Sie gehören nun einer zentralen Einheit an. Klingt einfach: Mal eben die neue Fläche mit Hilfe von Facility Management Experten oder eben die, die einen in der Bürogestaltung helfen, besichtigen, auf Papier die Plätze beplanen, Namen dahinter. Warten bis alle Tische und Möbel drin sind und alle beziehen bei einem Stichtag die Plätze.

Ne, so simpel wie das klangt, ist das nicht. Ich habe zeitlich gesehen pro Woche 12 Stunden in dieses Thema gesteckt über bestimmt 5 Wochen hinweg. Das ist ein eigenes Projekt mit viel Emotionen. Ganz vielen. Die Sitzordnung wird per se 100 Mal in Frage gestellt; Pflanzen, Kühlschränke, individuelle Möbel müssen hertransportiert werden. Dem einen ziehst, dem anderen ist zu wenig Licht, dem nächsten kann man über die Schulter schauen und einem anderen sind die neuen Kollegen so fremd, das macht sie nervös, sie bräuchte erst mal ein Einzelbüro. Eine weiterere kann nur arbeiten, wenn mehr Trennwände da sind, die nächste findet es schade, wenn sie ihre Kollegin nicht mehr sieht. Ein weiterer will nicht, dass bei so vielen Leuten im Büro gegessen wird, es würde stinken und der nächste meint, eine bestimmter Kollege sei zu laut, er müsse weggesetzt werden. Dem anderen ist es zu warm und vielleicht gibt es noch Budget für Bilder, neue Farbe an den Wänden, schönere Jackenständer. Wo stehen die Kaffeemaschinen, wie kann man sie in Richtung Küche am Besten reinigen und warum haben wir hier so hässliche Mülleimer. Alles Dinge und noch viel mehr, die zu Klären und Entscheiden sind. Wirklich nicht ohne… Und jetzt das Klischee schlecht hin: 99% aller Beschwerden und Sonderwünsche kamen von den Frauen. Den Herren war es egal, sie waren schlicht zufrieden mit dem, was vorgefunden wurde und hatten bei den meisten Themen schlichtweg nicht mal sie leiseste Idee worum es geht. Naja, die Mädels sind genetisch bedingt vielleicht doch die Nestbauer und auf Wohlbefinden sowie Ästhetik in ihrer Arbeitsumgebung bedacht. Übles Klischee… aber hier einfach genauso live erlebt.

by Cloe

Frauen, die ihren Krabbenkorb-Instinkten im negativen Sinne erlegen und doch wieder weniger erfolgreiche, aber sichere Wege gehen, sind manchmal einfach schrecklich. Und wir sind es alle ab und zu. Hier noch die kleine Erinnerung was der Krabbenkorb war: Krabben in einem Korb benötigen keinen Deckel. Versucht eine den Korb zu verlassen, ziehen die andere sie wieder runter. Der Vergleich steht für die Frauen am Lagerfeuer, damals in der Steinzeit aufeinander angewiesen. Damit keine wegläuft und vom Mammut gefressen wird, heißt es eine enorm starke Gruppendynamik entstehen zu lassen: Alle Frauen gleich, keine besser oder schlechter, alle tauschen sich am Lagerfeuer aus, halten die Kinder fest, reden viel, kochen, geben sich einen Haufen echter oder unechter Komplimente über die Frisur, Kleidung und umwerfende Fähigkeiten, um die wir uns ja alle so beneiden. Es werden Ideen und Vorgehensweisen ausgetauscht, wie Krankheiten besser zu heilen sind, Gewürze in einer neuen Kombi das Essen leckerer machen oder Kleidung moderner vernäht werden kann. Oder so ähnlich. Solange bis die Zeit rum ist – und keine hat die schützende Umgebung verlassen. Alle safe, alles easy, alle glücklich und immer auf den neuesten Stand der News.

Daher fällt es Frauen auch so schwer sich bei Hierarchien richtig einzuordnen, denn im Grunde sind doch alle Menschen für sie gleich richtig und wichtig. Schwierige Sache, Männer sehen das gar nicht so. Daher haben Frauen es oft schwer sich abzuheben, die eigene „gläserne Decke“ zu durchstoßen und mal außerhalb der Reihe ihren Weg zu gehen. Es fühlt sich oft allein und ungeschützt an – man fängt an sich durch die Krabbenkorbinstinkte ja doch wieder einer schützenden Frauengruppe anzuschließen, gerade die Gruppe, die sagte: „geh nicht, werde keine Führungskraft, bleibe bei uns“. Es gibt in diesen Umgebungen nicht viele, aber eben neue Krabbenkörbe. Und wenn nicht, entwickelt welche. Ich liebe meine Krabbenkorbgruppe mit Liz und Helen, wir stehen als Führungskräfte auf einem Level. Tauschen uns aus und unterstützen uns. Niemand will mich hier runter ziehen. Danke Mädels, ihr seid spitze. Und wir haben uns versprochen den Krabbenkorb umzudrehen: uns gegenseitig hoch zuziehen. Nicht runter. Die Entwicklung geht immer weiter, nicht zurück.

by Helen

Wir (das heisst der Konzern) macht mal wieder ein Projekt. So richtig. Also mit Strategieberatung auf Vorstandsebene und allem drum und dran.
Und ich darf mitmachen und so sitze ich mit ganz vielen wichtigen Hierarchen in ganz wichtigen Projektsitzungen und wir besprechen ganz wichtige Dinge.
Als erstes habe ich mir mal am Wochenende einen neuen schwarzen Hosenanzug und eine neue weiße Bluse zugelegt. Wer kompetent ist, muss erst recht kompetent aussehen. (Oder ist es sogar umgekehrt: Wer kompetent aussieht, muss auch kompetent sein?) Egal, ich bin gewappnet und trage Beraterkluft.
Das zweite wichtige Thema ist die “Verbrüderung”. Und hier werde ich jetzt einen Versuchsballon starten. Es gibt eine andere Frau im Projekt. Sie ist gerade befördert worden und kämpft gerade augenscheinlich um ihren Platz im Rudel. Mein Gefühl das Thema kann nur in zwei Extremen enden: Entweder wir schaffen es eine Achse zu finden und drehen das Projekt in unsere Richtung, oder wir stehen spätestens ab dem dritten gemeinsamen Meeting als zickende Quotenfrauen da. Ich mache jetzt den ersten Schritt (auf sie zu). Und ich werde hier berichten, wie es gelaufen ist. Schaffen wir den weiblichen Schulterschluss? Erfolg oder Stutenbiss? Drückt mir die Daumen ;-) .

by Liz

In meinem Job bin ich erfolgreich. Mein Weg bisher war weder leicht noch bin ich besonders privilegiert. Harte Arbeit, Fleiß, Durchhaltevermögen und der starke Wille, einmal besser dazustehen, als die eigenen Eltern – das ist es, was mich stets angetrieben hat.
Während dem Studium, der zahleichen Praktika und Auslandsaufenthalten, hatte ich stets die Unterstützung meiner Familie und Freunde. Das änderte sich langsam und zunächst fast unmerklich mit dem ersten festen Job. Lange Arbeitstage, weniger Zeit für Freunde und Familie – das stieß auf Unverständnis, wurde langfristig aber so hingenommen, man arrangiert sich eben, passt sich an.

Dann bin ich die Karriereleiter eine Stufe empor gestiegen – nicht weit hinauf, einfach nur auf die nächste Stufe, Teamleitung mit Personalverantwortung. Und plötzlich wurde das eigene, engste, persönliche Umfeld zur Krabbenkorb-Nummer. Zweifel, Ängste, Sorgen prägten die Konversationen mit meinen Freunden und meiner Familie: „Hast du dich nicht überschätzt?“, „bist du sicher, du packst das?“, „ist das nicht eine Nummer zu groß für dich?“.
Und diese Fragen, ja diese ganz offenkundigen Zweifel wurden nicht von „neidischen Kollegen“ ausgesprochen, sondern von Freunden und von der eigenen Familie. Das hat mich erst einmal umgehauen. Zugegeben habe ich das niemals! Nach außen war ich immer selbstbewusst und habe mich nicht irritieren lassen, bin meinen Weg gerade und mit starken Schritten voran gegangen. Aber abends, alleine im Bett liegend, sind mir diese Worte wieder durch den Kopf gegangen. Wieder und wieder… Sollte ich die Zweifel und Bedenken ernst nehmen? War da was dran? Meine Familie kennt mich am besten, sie wollen immer nur mein Bestes! Sollte ich ihre Sorgen ernst nehmen? Übertreibe ich es vielleicht? Überschätze ich mich? Gedanken über Gedanken in meinem stillen Kämmerlein… Gedanken, von denen keiner etwas wusste, von denen keiner wissen sollte.

Eigentlich war ich doch stolz, ich hatte mein erstes Etappenziel erreicht, ich war die Führungskraft geworden, die ich immer werden wollte. Klar, die ersten Monate waren kein Kinderspiel. Das weiß jeder! Neue Strukturen, neue Vorgesetzte, neue Kollegen, andere Prozesse, andere Unternehmenskultur… So vieles, auf das man sich einstellen muss. Dazu kommt der Druck, den man sich selber macht, denn immerhin will man beweisen, dass man verdienterweise diesen Job bekommen hat, dass man „die Richtige“ ist. Klar gab es da viele Tage, an denen ich abends vollkommen fix und fertig einfach nur regungslos auf der Couch lag. Was sage ich da, Tage!?? Eher Wochen und Monate…

Um zum eigentlichen Punkt zurück zu kommen: Hier ging die Krabbenkorb-Nummer erst richtig los. Meine Familie hat mich besorgt angesehen, „Liz, Du hast dich verändert. Der Job ist zu viel für dich, du hast dich doch überschätzt. Das mit der Führungsposition war vielleicht doch nicht das Richtige!?“. Der Sog zurück in den Krabbenkorb wurde stärker und ich versuchte mit Mühe und Not, mich oben am Korb-Rand zu halten, mich nicht hinunter ziehen zu lassen.

Wie kommt man aus dieser massiven Krabbenkorb-Nummer raus? Diese Frage habe ich mir wieder und wieder gestellt, fast verzweifelt bin ich daran… Letztendlich habe ich mich verstärkt mit den Freunden getroffen und ausgetauscht, die die gleichen Ambitionen und das gleiche Potential hatten wir ich. Wir haben uns regelmäßig getroffen, ausgetauscht, um Rat gebeten und uns auch einfach mal nur ausgekotzt. Das war’s! Mehr brauchte es nicht!

Stark, selbstbewusst und zielgerichtet war ich schon immer. Was gefehlt hatte, waren Menschen an meiner Seite, die meine Ziele und Ambitionen nachvollziehen und verstehen konnten, die diesen Weg teilten und ihn selber gehen wollten. Sie haben mich in meinem Weg bestätigt, haben mich bekräftigt und haben mir Mut gemacht, diesen Weg weiter zu gehen. Wir haben festgestellt, dass wir alle die gleichen oder ähnlichen „Probleme“ hatten, – auch mit meiner Familien-Krabbenkorb-Nummer stand ich nicht alleine da! Sie haben mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin und dass ich alles schaffen kann, wenn ich es nur wirklich will.

Danke Helen und Cloe – ihr beide gehört genau zu diesem Kreis. Ohne Euch, hätte ich zwischendurch vielleicht aufgegeben. Now up to the next level!!! :)