Lipstick and Laptop

by Helen

Es war einmal ein Großkonzern, der hatte ganz ganz wenige weibliche Führungskräfte. Dieser Großkonzern operierte in einem Land namens Deutschland. Und weil die Regierung es sehr ungerecht fand, dass viele Frauen trotz gleicher Qualifikation immer noch zu wenig verdienen und weniger Karriereoptionen haben, drohte dieses Land den Großkonzernen damit, dass es ein Gesetz geben würde, dass sie zwingt Frauen zu fördern.

Und weil der Großkonzern sehr viel Angst vor diesem Gesetz hatte, fing er also an Frauen zu fördern. Zum Beispiel in dem er jeden, der eine Stellen zu besetzen hatte zwang, nachzuweisen, dass er auch geprüft hatte, ob nicht eine Frau für die Position in Frage kommen würde. In diesem Konzern gab es nun einen Chef, der eine neue Stelle besetzen wollte. Sein bestern Kumpel aus dem Studium/ein Kollege aus dem Fußballverein/ein langjähriger Mitarbeiter, der mit dem Chef bereits bestens vertraut war, hatte Interesse an der Stelle bekundet. Natürlich war es für diesen Chef gesetzt, dass die Stelle mit diesem Kumpel/Kollegen/Mitarbeiter besetzt werden müsste. Dennoch musste er nun prüfen, dass es keine Frau in der ganzen Firma gibt, die diesen Job erfüllen könnte. Er hatte Glück keine Frau hatte sich auf die Stelle beworben (sie war ja auch nicht ausgeschrieben gewesen). Da tauchte plötzlich eine böse Fee auf und legte ihm eine Liste mit qualifizierten weiblichen Kandidatinnen vor, die er bitte prüfen sollte. Außerdem zwang die Fee ihn die Stelle auszuschreiben, damit sich jeder und jede, die sich bewerben wollte auch bewerben konnte. Der Chef stimmte widerwillig zu, er war sehr zerknirscht, denn nun musste er bei jedem Kandidaten der formal geeinget war begründen, warum der Kollege/Kumpel/Mitarbeiter viel, viel besser für die Stelle geeignet wäre. Aber der Chef war nicht dumm. Wenn er geeignete Kandidaten und Kandidatinnen davon abhalten könnte, sich überhaupt erst auf die Stelle zu bewerben, müsste er nicht begründen, dass er die Person nicht nimmt. Und so telefonierte er die Liste mit potenziellen Kandidaten ab und erklärte den Menschen auf dieser Liste nach fünf minütigen Gesprächen, dass er bereits in der Kürze der Zeit vollumfänglich verstanden hätte, was die Person als Qualifikationen mitbringt und dass diese Qualifikationen niemals ausreichen würden, um diese Stelle zu besetzen. Eine schriftliche Bewerbung wäre ganz und gar aussichtslos und geradezu abwegig. Und es funktionierte, keiner bewarb sich auf die besagte Stelle und der Chef konnte weiterhin den Kollegen/Kumpel/Mitarbeiter befördern, den er von Anfang an ausgewählt hatte.

Und die Moral von der Geschicht:

Gegen Geklüngel und Vetternwirtschaft hilft auch beste Absicht nicht.

by Cloe

Ich habe euch die Emotionen in meinen letzten Blogs rund um meine Kündigung erläutert. Und meine Gedanken kreisen trotzdem: Affären, Kündigungen, Fehlverhalten, politische uncorrectness – der Flurfunk saugt alles in sich auf und trägt es weiter. Im Untergrund werden also die Emotionen behandelt. Nicht offiziell, die Meetings müssen mit viel perfekter Haltung abgehalten werden. Platzt mal diese Blase, kommen eher cholerische Wutausbrüche ans Tageslicht.

Ich fühle mich einfach komisch, habe ich mit meiner Kündigung vielleicht etwas nicht Alltägliches, aber doch Normales in meinem Leben vor. Neid, Ablehnung, Enttäuschung sind aber ständige Begleiter. Das ist im Leben wohl so. Gute Kollegen, die in Schritte involviert sind, sprechen mich die Tage schon „unauffällig auffällig“ an und wollen etwas von mir herausbekommen. Irgendwie komme ich mir so albern vor, ist es doch eigentlich keine große Sache. Aber in einem kleinen Kosmos ist so was eben doch eine. Ich versuche bei mir und meinen Gedanken, den nächsten Schritten zu bleiben. Was mein Schritt für andere bedeutet, kann ich nicht beeinflussen und muss ihn so respektieren wie er ist. Und wenn ich nun einfach nur auf der Tratschliste Top 1 im Flurfunk lande. Ist halt so.

by Helen

Im Moment arbeite ich sehr, sehr viel. Jammer, Heul, Mecker….

Was aber mein Leben gerade so richtig nervig macht ist der unberechenbare “Großstadt” Verkehr. Jeden Morgen und jeden Abend noch dieser Willkür-Faktor namens Stau. Kann das mal jemand abschalten? Dann noch Bahnstreik -  da wird es dann richtig lustig,  jeder steigt dann auf die Straße um. Und die ist noch voller als sonst. Da bleibt nur eines: ich verlagere morgens schon mein Badezimmer ins Auto und fahre regelmäßig mit der Schminktasche auf dem Beifahrersitz. An der ersten Ampel kommt dann der Puder drauf, an der zweiten der Lidschatten und an der dritten Mascara. (Übersetzung für unsere männlichen Leser: Jup, das kommt alles ins Gesicht)

Und Abends nutze ich den Stau, um mal wieder mit allen lieben Leuten zu telefonieren, die ich länger nicht gesprochen habe. Damit mein Sozialleben wenigstens nicht komplett unter der momentanen Arbeitslast zusammenkracht.

In diesem Sinne: Wochenende!!!!!

by Cloe

Ach herrje. In all meinen Gedanken um meinen nächsten beruflichen Step gibt es scheinbar nur Eines: Zu früh oder schon zu spät für mich. Ich bin zu jung oder zu alt. Gibt es eigentlich nichts dazwischen? Wo ist eigentlich diese mega tolle Phase wo man alles gelernt hat was notwendig ist, man selber passend in der Zeit angekommen und auf der Welle „Genau richtig“ surft? Das gibt es nicht. Ich bin 34 Jahre alt. Spreche ich mit einem über 50 jährigen Geschäftsführer oder aus dem Top Management, kommen diese bei meinem Alter immer ins Schwärmen über die eigene Jugend und vermittelt mir das Gefühl im oberen Club noch lange nicht angekommen zu sein, weil viel zu unerfahren. Also zu grün hinter den Ohren. Mit diesem Blick: “oh oh, da übernehmen Sie sich aber”. Spreche ich mit einem 25 jährigen, fertig studierten jung dynamischem Talent, komme ich mir irgendwie latent verbraucht und alt vor. Habe ich im Vergleich dann das Gefühl meine sprudelnden Ideen sind gar nicht mehr so sprudelig wie früher und mein Level an Energie, Vertrauen in die Welt und Enthusiasmus in die Projekte der Organisation sind auf einigen Levelstufen runtergerutscht. Oder ist es doch die Reife, die ich jetzt verspüre? Eine Reife und Gesetztheit, die beim 25 Jährigen Bewunderung auslöst und beim 50 Jährigen tatsächlich noch als jung und naiv durchgeht?

Heute war einfach wieder so ein Tag des „Feedbacks“. Irgendwie habe ich von allen Seiten Feedback erhalten, ob ich wollte oder nicht. Und die Feedbacks passen miteinander einfach nicht zusammen. Seitdem ich in meinem privaten Bekanntenkreis meine berufliche Veränderung diskutiere, sind alle möglichen Wege auf den Tisch gekommen. Weitere Karriere nach oben mit einer ausgebauten Abteilungsleitung eines Großkonzerns, die operative Gesamtverantwortung eines Mittelständlers, das Gründen einer eigenen Firma oder der Wechsel in eine ganz andere Branche oder Expertenstufe. Da ist alles drin mit jeder Begründung der persönlichen Weiterentwicklung. Und bei jeder Variante bekomme ich eben diese Feedbacks: Zu alt, zu jung, zu unerfahren, nicht mehr im Fachdetail drin, zu tief im Fachlichen, zu naiv, zu kreativ, zu verbohrt… Ich bin dankbar um Feedback, das möchte ich an dieser Stelle mal betonen. Nur einfach heute suche ich dieses „genau richtig“ Feedback, was einfach nicht auf den Tisch will. Also läuft der Findungsprozess weiter…

by Cloe

In der Beratungswelt geht es um Services und das haben einige nicht verstanden. Im Grunde geht es in allen Business Kontakten um mehr oder weniger einen „Service“. Einer muss dem anderen etwas abliefern, was er oder sie sich wünscht, ob jetzt intern in einer Organisation oder extern zu „echten Kunden“. Warum hier immer noch einige Mitarbeiter und auch Kundenbetreuer so tun, als ob sie bei positiv serviceorientiertem Verhalten ihr Gesicht verlieren würden, kann ich einfach nicht verstehen. Solch ein Verhalten, was schließlich Wertschätzung und Leistungserbringung vereint, kann doch nicht so schlecht verbreitet sein, soll es doch auch die höchste Form der Befriedigung sein, zu „Geben“.  Ist es aber, fällt es mir in meinem beruflichen Umfeld extrem auf. Jeder 3. scheint es grob verstanden zu haben und positiv für sich zu nutzen. Der Rest „quält“ sich damit rum und versteht es nicht welche Grenzen es nach oben oder unten gibt. Wir sprechen hier nicht von Sklaverei oder Selbstaufgabe, lediglich von der zuvorkommenden Art die Kundenwünsche zu erfüllen, die auch bezahlt werden. Ist doch eine viel angenehmere Atmosphäre. Bei soviel Service-Wüste werde ich den heutigen Tag einfach vergessen. Und der liebe Henry bestätigt dies doch nur:

Ein Unternehmen, welches sich engagiert Kundenservice zuwendet, wird nur eine Sorge bezüglich seiner Gewinne haben. Sie werden peinlich groß sein.

Henry Ford, (1863-1947, Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company)

by Helen

Wir mache im Moment ein Projekt mit einer Strategieberatung – nein, ich nenne keine Namen.

Und ich muss sagen, es macht mir richtig Spaß. Früher wäre ich genervt gewesen und hätte mich gefragt: wofür brauche ich das überhaupt – ist sowieso nur Geldverschwendung. Heute denke ich: mal gucken was ich mir so abgucken kann. Und das ist eine ganze Menge. Die Kollegen takten unsere Führungsmannschaft richtig durch. Alle 12 Stunden werden Statusberichtet verschickt und Templates erstellt. Und das ganze Medien wirksam über den großen Verteiler gejagt. So verbreitet man eine Stimmung der Geschäftigkeit.

Was ich aber wirklich geschickt finde, ist das Thema „ Es wurde schon alles gesagt – aber noch nicht von jedem“. In Meetings schafft es der Projektleiter der Strategieberatung immer gute Äusserung von Kollegen aufzugreifen, neu zu formulieren und damit zu glänzen. Rechthaben durch Wiederholen – und keiner durchschaut die Masche. Das probier ich jetzt auch mal…

by Cloe

Kennt ihr das auch? Irgendwie klappen die meisten Sachen nur unter Druck. Man fühlt sich tagelang schlecht, weil man schon längst hätte anfangen sollen. Im privaten wie beruflichen. Ob noch die letzte Urlaubsorganisation, lernen für eine Prüfung oder das Erstellen einer Präsentation – alles zu einer bestimmten Deadline. Doch wenn das Ding mal steht und fertig ist, ist auf die letzte Minute dann komischerweise doch eine brillante Leistung entstanden. Was habe ich mich nicht alles verrückt gemacht, bereue es doch immer wieder so knapp dran zu sein.

Bis ich festgestellt hatte, dass es in vielen Themen bei mir einfach nicht anders geht. Im Kopf laufen  viele Prozesse gleichzeitig ab und ich behaupte: ich kann einfach nicht vorher beginnen, bis mein Kopf, meine Seele und mein Gefühl sich nicht geeinigt haben, wohin in diesem Thema die Reise geht. Einfach so anfangen ist so ausgeschlossen. An alle, denen es auch so geht: Der Kopf arbeitet schon lange an Ideen und Konzepte und versucht einfach eine Vorstellung davon zu generieren, was er denn eigentlich tun soll. Eine Vision eben, die Größeres und Perfektes kreieren soll. Solange die nicht sitzt, ist „einfach Anfangen“ pure Zeitverschwendung. Je weniger man sich hier verrückt macht, umso besser, denn diese negativen Gefühle sind an dieser Stelle Zeitverschwendung. Oder wie stolz ein guter Freund die Angelegenheit voller Ehrfurcht letztens betitelte, als ich mal wieder nach einer doch klasse Leistung meinen kreativen und anstrengenden Prozess davor beweinen musste: „Cloe, auch bei dir werden Diamanten nur unter Druck gepresst.“ Er hat einfach nur Recht und diese Vorstellung ist doch viel besser als die Gedanken grundsätzlich etwas Falsch zu machen… :)

by Helen

Wie drücke ich das jetzt am besten aus? Ok – ich versuch es. Durch eine Lücke im Prozess war es heute mal wieder so weit. Eine wichtige Vorstandsunterlage ist im Standort A liegen geblieben, musste aber zum Standort B. Und ich habe mich breitschlagen lassen, das Problemchen zu lösen. Bin ich jetzt doof, weil ich solche Deppenjobs mache? Oder clever, weil ich die Mappe in die treuen Hände meines Chef-Chefs und meines Nachbar Chef-Chefs gebe und damit mal wieder eine gute Gelegenheit habe auch noch ein paar Themen loszuwerden?

Ich weiss es nicht….

by Helen

Manche Dinge kann man nur mit Humor nehmen. Ich arbeite ja seit letztem Jahr in einem Rationalisierungsprojekt. Alles lief sehr gut. Mein Chef, der der offizielle Vertreter war, lies mir vollkommen freie Hand. Solange ich Ihn einmal alle zwei Wochen in einem kurzen Briefing abholte, war alles bestens. Mitte letzten Jahres, änderte sich dies dann. Wir bekamen einen „Neuen“ in den Bereich. Da er ohne Team und Aufgaben „plötzlich“ auftauchte, war klar – er kriegt die Sonderprojekte um den Hals. Und so bekam ich – neben meinem Linienvorgesetzten – noch einen Projekt-Chef. Natürlich wollte ich gut mit ihm zusammenarbeiten. Aber lange Rede kurzer Sinn – es stellte sich sehr schnell heraus, dass er eine ungesunde Mischung aus Kontrollsucht und Inkompetenz darstellte, die mich (und auch alle anderen drum herum) sehr schnell in den Wahnsinn trieb. Mittlerweile kam auch heraus, dass er nicht „plötzlich“ aufgetaucht war, sondern aus seiner letzten Aufgaben hinausgeflogen war. Ich brauche nicht viel Phantasie um mir vorzustellen warum. Ein halbes Jahr lang quälte er mich mit unnötigen ad hoc Aufträgen, Anzweifeln meiner Kompetenz bei gleichzeitigem verkaufen meiner Arbeitsergebnisse als seine eigenen, etc., etc. Daneben ist er so ein unangenehmer Typ, dass die Zusammenarbeit wirklich eine Qual ist. Und das schlimmste – er merkt es nicht mal. Feedback gegenüber ist er völlig resistent und die Schuld liegt immer bei den anderen.

Ich habe es mit Aussprachen und Neustarts versucht. Das einzige was wirklich fruchtete war eine Reko einzustellen. Das hat zwar meinen Fluchtinstinkten widersprochen, hat aber irgendwie wenigstens die gröbsten Ad Hoc Termine eingedämmt. Gut wurde die Zusammenarbeit trotzdem nicht. Heute war es wieder soweit und er wollte mal wieder einen komplett unnötigen Termin mit mir. Gott sei Dank hatte ich bereits einen vollen Kalender – allerdings mit einer freien halben Stunde nach dem Mittagessen. Trotzdem lehnte ich seinen Termin ab. Ich saß also nach dem Essen an meinem Platz, als ich ihn aus dem Augenwinkel an mir vorbeilaufen sah. Ich wusste er würde binnen Sekunden meine Ablehnung sehen und zurückkommen. Manchmal hilft halt nur noch Flucht. Hektisch warf ich Laptop und Co. In meine Tasche und hetzten zu den entgegengesetzten Aufzügen. Ich kam mir richtig Actionheldin-mäßig vor. Und konnte nur noch über die Situation lachen. Ging dann über Umwege zu meinem nächsten Meeting und richtete mich dort in der Kaffeeküche eines fremden Bereiches gemütlich ein – alles besser, als beim Terminschwänzen ertappt zu werden. Er versuchte dann noch über unterdrückte Nummer zu erreichen – aber das ist ja ein Anfängerfehler ;-) . Wow – mal wieder ein Problem, das ist total erwachsen und souverän gelöst habe….

by Helen

Ich traute meinen Augen nicht als er vor meiner Tür stand – ausgerechnet mein ach so schwieriger Teamleiterkollege, der mir im Joballtag das Leben mit fiesen Sprüchen und Intrigen schwer macht, steht vor mir. Ich hatte ihn nicht eingeladen, aber meine liebe Kollegin hat ihn kurzfristig als spontane Begleitung mitgebracht. Völlig unerwartet drückt er mir ein sehr persönliches Geschenk zu meiner Party in die Hand. Kennt ihr diese Geschenke, mit denen man nicht rechnet, die aber völlig durchdacht und berührend persönlich sind? Als ob wir schon ewig die besten Freunde wären. Sind wir aber nicht! Und ich frage mich, wie kriegt er das hin? Wochenlang einen strategischen Grabenkrieg mit mir führen, auf meine Kosten bei den Chefs glänzen wollen und jetzt privat einen auf „Best Buddy“ machen. Und für ihn ist das scheinbar völlig normal.

Eigentlich mag ich ihn ja. Aber in letzter Zeit waren wir fachlich einfach total unterschiedlich unterwegs. Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns einfach mal zusammen setzen und die fachlichen Differenzen ausräumen. Wir sitzen in Nachbarbüros – also der Weg wäre nicht zu weit gewesen. Statt dessen spielte er die “Hierarchie-Karte” und bastelte unabgestimmt mit mir Folien für seinen Chef, der diese wiederrum meinem Chef zuschickte, woraufhin ich dann die “Antwortfolien” basteln musste usw. Und so führten wir eine Diskussion über die Schreibtische unserer Chefs, die wir wahrscheinlich in einem Gespräch hätten ausräumen können. Noch schlimmer wurde es, als die Gespräche anfingen unsachlich zu werden und ich mitbekam, dass er gegenüber seinem Chef den ein oder anderen negativen Kommentar über mich fallen lies….

Mit anderen Worten: Er ist im Moment der letzte von dem ich ein Geschenk erwartet hätte – oder ein Geschenk gewollt hätte.

Und mal wieder frage ich mich: Warum schaffen Männer das. Teilweise mit härtesten Bandagen kämpfen, obwohl sie persönlich gar nichts gegen dich haben. Ich als Frau differenziere da schon – wenn ich jemanden nicht leiden kann, packe ich auch die harten Bandagen aus, aber wenn es um gute Kollegen geht, hätte ich schon irgendwie Hemmungen, diese Person in die Pfanne zu hauen! Oder habe ich da jetzt einfach ein zu dünnes Fell?